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Der „Extrabudgetär-Hack“: Wie Ärzte Patienten glücklich machen, ohne ihr Budget zu sprengen

Warum die Einschreibung in Versorgungsprogramme das Heilmittelbudget nicht belastet — und wie Ärzte diese Chance als strategischen Joker nutzen.

Friederike Rohde

Friederike Rohde

15. Februar 2026 · 4 Min. Lesezeit

Arzt prüft Abrechnungsunterlagen am Schreibtisch in seiner Praxis

Das Heilmittelbudget ist für viele Arztpraxen ein ständiger Balanceakt. Jedes Rezept belastet das Budget, jeder Folgerezept-Antrag kostet Zeit. Und am Ende bleibt oft das Gefühl: Wir versorgen unsere Patienten nicht so gut, wie wir könnten. Versorgungsprogramme nach § 140a SGB V ändern diese Gleichung grundlegend.

Was „extrabudgetär“ wirklich bedeutet

Extrabudgetär heißt: Die Verordnung eines Versorgungsprogramms belastet Ihr Heilmittelbudget nicht. Kein Regressrisiko, keine Budgetüberschreitung, keine Wirtschaftlichkeitsprüfung. Die Vergütung für die Einschreibung — bis zu 80 EUR pro Verordnung — kommt zusätzlich zu Ihrem regulären KV-Budget.

Zum Vergleich: Ein klassisches Heilmittelrezept für 6 Einheiten Krankengymnastik bringt dem verordnenden Arzt 0 EUR Zusatzvergütung und belastet das Budget. Die Alternative liegt auf der Hand.

Das Rechenbeispiel

10 Patienten pro Monat in ein Programm einschreiben — das sind realistisch betrachtet etwa 2-3 pro Woche. Bei einer durchschnittlichen Vergütung von 60-80 EUR pro Einschreibung ergibt sich ein Zusatzeinkommen von 600-800 EUR monatlich. Oder 7.200-9.600 EUR im Jahr. Extrabudgetär. Berechnen Sie Ihr eigenes Potenzial mit unserem Potenzialrechner.

Der Aufwand pro Patient? 5 bis 15 Minuten für die Beratung und Einschreibung. Die gesamte Therapie übernehmen die Programme — per App, Video und vor Ort.

Bessere Versorgung als Nebeneffekt

Das eigentlich Besondere: Der wirtschaftliche Vorteil ist nur die eine Seite. Die andere ist eine drastisch bessere Patientenversorgung. Statt 6 Einheiten à 20 Minuten erhalten Ihre Patienten bis zu 12 Monate Therapie, betreut von spezialisierten Therapeuten — kostenfrei und ohne Eigenanteil.

Kein Arzt muss sich mehr zwischen Budget und Patientenwohl entscheiden. Versorgungsprogramme machen beides möglich.

Fazit: Der Joker für Ihre Praxis

Gute Medizin muss nicht am Budget scheitern. Versorgungsprogramme sind der strategische Joker, der Wirtschaftlichkeit und Versorgungsqualität vereint. Wer ihn noch nicht nutzt, verschenkt Potenzial — für die Praxis und für die Patienten. Alle Infos zur Einschreibung finden Sie auf unserer Seite für Ärzte.

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Friederike Rohde

Friederike Rohde

Gründerin von Uplevel Network. Über 15 Jahre Erfahrung in der medizinischen Praxis. Expertin für Heilmittel, Digitalisierung und Umsatzsteigerung.