Umsatzsteigerung durch Selektivverträge
Selektivverträge bieten Praxen die Möglichkeit, Umsatz zu steigern und Patienten hochwertig zu versorgen — extrabudgetär und ohne Risiko.

Friederike Rohde
10. Februar 2025 · 6 Min. Lesezeit
Praxen stehen ständig vor der Herausforderung, wirtschaftliche Tragfähigkeit mit hochwertiger Patientenversorgung in Einklang zu bringen. Selektivverträge sind ein häufig übersehenes Instrument, das beides verbindet.
Was sind Selektivverträge? Besondere Vereinbarungen zwischen Krankenkassen und einzelnen Leistungserbringern oder Gruppen, die eine gezieltere, qualitätsorientierte Versorgung außerhalb der Regelleistungen ermöglichen. Sie fördern innovative Behandlungsmethoden und neue Versorgungsmodelle.
Die Vorteile: Attraktive Vergütung — viele Selektivverträge bieten höhere Honorare als die Regelvergütung, was besonders spezialisierten Praxen zugutekommt. Patientengewinnung und -bindung — exklusive Leistungsangebote ziehen neue Patienten an und erhöhen die Zufriedenheit. Weniger Bürokratie — vereinfachte Abrechnungsverfahren und vertraglich gesicherte Vergütung bieten mehr Planungssicherheit.
Vertragsarten: Hausarztverträge, Facharztverträge, besondere Versorgungsverträge (Orthopädie, Kardiologie, Neurologie) und therapeutische Verträge (Physiotherapie, Ergotherapie).
Ein gutes Beispiel sind digitale Versorgungsprogramme nach § 140a SGB V, die Ärzten extrabudgetäre Vergütung bieten, während Patienten eine innovative Blended-Care-Therapie erhalten. Kein Risiko, kein Zusatzaufwand — aber bis zu 45 EUR pro Termin zusätzlich.
Selektivverträge sind ein strategischer Ansatz zur Umsatzsteigerung und Modernisierung der Praxispositionierung. Wer sie kennt und nutzt, hat einen klaren Wettbewerbsvorteil.
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Friederike Rohde
Gründerin von Uplevel Network. Über 15 Jahre Erfahrung in der medizinischen Praxis. Expertin für Heilmittel, Digitalisierung und Umsatzsteigerung.